Kultur & Freizeit

Hamburger Hof

Dank der Saalkapazitäten fanden in dem traditionsreichen Haus zahlreiche Großveranstaltungen statt. Tanzveranstaltungen, Messen und zahlreiche Feste ließen den "Hamburger Hof" zu einem beliebten Freizeitreff werden.

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Sport

Jahnhalle

Die Turnhalle wurde 1893/95 im Auftrag des Turnvereins "Frisch Auf" errichtet. Anlässlich des 100. Todestags von "Turnvater" Jahn erhielt die Halle den offiziellen Namen Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnhalle.

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Militär

Kaserne in Bohnitzsch

Das Kasernengelände in Meißen-Bohnitzsch wurde 1936 angelegt und wurde ab Mai 1945 von der Sowjetunion genutzt. Unter anderem war das 7. Garde-Panzerregiment der GSSD hier untergebracht.

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Industrie

Keramikfabrik

Bei der Produktion von Kachelöfen, Wandplatten, Porzellanen und Schamotte war Meißen um 1900 führend in Deutschland. Die für Kachelöfen entwickelte Meißner Patentkachel war wohl in den meisten deutschen Wohnzimmern zu finden.

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Industrie

E-Werk in der Brauhausstraße

Das ehemalige Elektrizitätswerk an der Brauhausstraße ging 1911 in Betrieb und lieferte Strom für die Meißner Innenstadt. Nach 1990 wurde das E-Werk stillgelegt und 2004 wurde das Kesselhaus im hinteren Grundstücksbereich abgerissen.

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Industrie

VEB Ziegelwerk Rotes Haus

Die Ziegelei am Roten Haus war die letzte ihrer Art in Meißen, sie war nach fast 140 Jahren Produktion 1993 geschlossen worden.

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Verlassene Orte in Meißen

Stadterkunden in Meißen auf eine ganz besondere Art - mit der Kamera unterwegs in Häusern, die seit Jahren kein Mensch mehr betreten hat und in denen die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. "Urban Exploring" wird diese Art der privaten Entdeckung städtischer Refugien genannt, die der Öffentlichkeit seit Jahrzehnten verborgen waren.

Oft sind die Bauten von außen sehr bekannt und mancher Meißner erinnert sich noch an ihr "Innenleben", war im "Hamburger Hof" zum Tanzvergnügen, im Landkrankenhaus zur Reihenuntersuchung, lernte in der Zaschendorfer Schule oder arbeitete in der Schuhfabrik. Doch wie sieht es jetzt dort aus? Was ist aus diesen Orten geworden?

Die Bilder sind faszinierend und erschütternd zugleich. Die Räume versprühen einen morbiden Charme - verrostete Maschinen, morsche Diehlen, wuchernder Farn auf Parkettfußböden. Mithilfe der zerstörerischen Kraft des Wassers - wenn es ein Haus vom Dach bis zum Keller durchströmt und seine Spuren an Decken und Wänden, Anstrichen und Tapeten, Inventar und Installation hinterlässt - erobert sich die Natur ihren Lebensraum zurück. In all dem Chaos kurz vor dem endgültigen Untergang finden sich Botschaften aus der Vergangenheit, von der einstigen Bestimmung, den einstigen Bewohnern und Nutzern: zurückgelassene Möbel, alte Zeitungen, verrostetes Werkzeug, stehengebliebene Uhren.

Aktuelles

Die volkstümliche Deutung, in der Gasse hätten die "Rosen der Stadt", also die leichten Mädchen, gewohnt, lässt sich nicht belegen. Das hier besuchte Haus scheint auch eher eine Wohnstätte von Kobolden und Hexenmeistern gewesen zu sein ...

Dieses Wohnhaus im Stil der Renaissance entstand um 1580. Noch heute sind aus dieser Zeit zahlreiche Schmuckelemente am Haus erhalten: Tür- und Fenstergewände, Konsolsteine und Deckengewölbe.

Die Highlights

Das Landkrankenhaus

Das ehemalige Landkrankenhaus ist seit dem Neubau der Elblandklinik in Meißen-Bohnitzsch ungenutzt.

Ziegelei am Roten Haus

Die Spezialität der Ziegelei war zu DDR-Zeiten die Herstellung von Hochlochziegeln - leichten, großformatigen Ziegeln für den Wohnungsbau.

Zuckerwarenfabrik "Elbdom"

Das Hamburger Unternehmen "Langelütje" stellte hier neben verschiedenen Sorten Bonbons vorrangig Kunsthonig her.


Hamburger Hof

Dank der Saalkapazitäten fanden in dem traditionsreichen Haus zahlreiche Großveranstaltungen statt. Tanzveranstaltungen, Messen und zahlreiche Feste ließen den "Hamburger Hof" zu einem beliebten Freizeitreff werden.

Jahnhalle

Die Turnhalle wurde 1893/95 im Auftrag des Turnvereins "Frisch Auf" errichtet. Anlässlich des 100. Todestags von "Turnvater" Jahn erhielt die Halle den offiziellen Namen Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnhalle.

Keramikfabrik

Bei der Produktion von Kachelöfen, Wandplatten, Porzellanen und Schamotte war Meißen um 1900 führend in Deutschland. Die für Kachelöfen entwickelte Meißner Patentkachel war wohl in den meisten deutschen Wohnzimmern zu finden.

Wohnhaus Rosengasse

Die volkstümliche Deutung, in der Gasse hätten die "Rosen der Stadt", also die leichten Mädchen, gewohnt, lässt sich nicht belegen. Das hier besuchte Haus scheint auch eher eine Wohnstätte von Kobolden und Hexenmeistern gewesen zu sein ...


Urban Exploring Foto-Tour

180 €
pro Person, inkl. MwSt.

bis zu 10 Stunden fotografieren

3 atemberaubende Industrieobjekte

Übernachtung mit Frühstück

Mitfahrgelegenheit

Urban Exploring Foto-Abenteuer

1.490 €
Gruppenrabatt möglich

9 Tage Fotoabenteuer

inclusive Flug von Deutschland

Übernachtung in Guesthouses

deutschsprachiger Guide von Urbexplorer

Hinter vergessenen Mauern

Diese Räumlichkeiten sind Zeitdokumente. Ihre Ablichtung vielleicht die letzte vor dem endgültigen Abriss oder vor einer Sanierung, die alle Spuren der Vergangenheit verwischen werden. Sie wurden sorgfältig dokumentiert, ohne am Ort etwas zu verändern. Da die Fotografien grundsätzlich im - oft sehr spärlichen - natürlichen Licht vor Ort aufgenommen wurden, kam meist die HDR-Technik zum Einsatz, die

Abbildungen mit hocher Farbintensität und fast malerischem Flair hervorbringt. Die Bilder entstanden im Einverständnis der jeweiligen Grundstückseigentümer.
Der Autor dankt allen, die ihm den Besuch dieser verlassenen Orte ermöglichten und der Veröffentlichung der dort entstandenen Aufnahmen zustimmten.

Nimm nichts mit außer Fotografien. Lass nichts zurück außer Fußabdrücke.

Alle Fotos © Claus-Dirk Langer, Dresden/Meißen

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